Sommernewsletter EBG – August 2016

Arbeitsgruppen der Egger Bürgergemeinschaft e.V.


An der Egger Tafel konnte man sich in die Listen zur Mitarbeit in einzelnen Arbeitsgruppen anmelden. Diese nehmen nach und nach Fahrt auf. Am 27. Juli traf sich die AG Bauliche Weiterentwicklung von Egg. Drei Themen wurden zunächst identifiziert: Bebauung des Spiel- und Dorfplatzes, Verkehrssituation in Egg und Bebauungspläne für Egg-Ost.

Zur geplanten Bebauungsplanänderung für den Egger Spiel- und Dorfplatz haben wir von der Stadt nichts Neues vernommen. Wann der angekündigte Workshop stattfinden wird, ist nicht bekannt. Unsere AG wird versuchen, ein Meinungsbild innerhalb unseres Ortsteils zu ermitteln über die Frage, wie die Ortsmitte entwickelt werden soll. Weiter kam der Vorschlag auf, ein Planungs- oder Studienprojekt mit der Hochschule anzubahnen. Die Möglichkeiten, die es dazu gibt, werden wir eruieren. Diese beiden Maßnahmen haben das vorrangige Ziel, handfeste Argumente für das Kommende zu haben.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist ein Artikel im Südkurier vom 14. Juli („In Konstanz fehlen rund 230 Betreuungsplätze für Kleinkinder“). Das klang auf der Informationsveranstaltung der Stadt Ende letzten Jahres in Allmannsdorf noch ganz anders. Die Umsetzung des bestehenden Bebauungsplans wurde damals wegen fehlendem Bedarf abgelehnt.

Zur Verkehrssituation wurden verschiedene Punkte zusammengetragen, wie z.B. die Frage der abgebauten Schranke am Durchgang zur Universitätssporthalle, die unübersichtliche Situation an der Auffahrt zur Brücke über die L219 oder die fehlende Beleuchtung der Ortseinfahrt. Das Ziel ist es, diese Punkte mit der Stadtverwaltung zu besprechen. Wenn Ihnen noch Themen bekannt sind, lassen sie es uns wissen (info@konstanz-egg.de).

Egg-Ost wird in einem späteren Treffen Thema werden.

Die AG Integration trifft sich erstmals am 23. August um 19 Uhr, um das Weitere zu beraten. Interessierte können sich gerne bei Andreas Marx (andreas.andi.marx@gmail.com) melden. Die Stadt Konstanz plant im Herbst eine Informationsveranstaltung/Workshop zur Anschlussunterkunft in Egg und über Maßnahmen zur Integration der Personen, die zu uns kommen werden. An deren Vorbereitung beteiligen wir uns. Wenn Sie dazu Anregungen haben, kontaktieren Sie bitte Andreas Marx.  Wir melden uns dann wieder, so es Neuigkeiten gibt.

Die Anschlussunterkunft in Egg war auch Thema zweier sehr interessanter Artikel auf Dornröschen Der Artikel („Auswüchse eines missratenen Ermächtigungsgesetzes“) widmet sich dem massiven Betonbau, der im Flurweg entsteht und „ohne Rücksicht auf Natur und Nachbarschaft“ hochgezogen wird. Diese Auffassung teilen wir. Im Artikel („Hat die Stadtverwaltung die Egger Bürger belogen?“) wird darauf hingewiesen, dass die von der Stadt kommunizierte Unmöglichkeit der „Durchmischung“ der Wohnungsbelegungen in der Anschlussunterkunft – mit Flüchtlingsfamilien und Familien, die schon länger in Konstanz wohnen und gerne nach Egg möchten – nicht haltbar ist. Wir hatten bei unseren Nachfragen beim Förderträger im letzten Jahr auch die Auskunft bekommen, dass eine solche „Durchmischung“ möglich ist. Es würde aber zu Lasten der Fördergelder gehen. Wir meinen, die Stadt handelt unverantwortlich, wenn sie die der Geldmaximierung vor das Gelingen der Integration stellt. So werden Probleme nicht gelöst, sondern in die Zukunft verschoben. Wir bleiben hier am Ball und werden Sie weiter unterrichten.

Aufmerksam machen möchten wir noch, dass Egg diesmal auch im „S’Blättle“, der Veröffentlichung der Bürgervereinigung Allmannsdorf-Staad (BAS) Raum einnimmt. Wir stellen unsere Sicht zur Zukunft des Egger Spiel- und Dorfplatzes dar und machen klar, dass wir uns für einen Egger Mitte für